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SPD Samtgemeinde Zeven

Wir wollen noch mehr für Familien tun, damit Eltern freier entscheiden können, wie sie ihr Leben organisieren. Egal, was gerade wichtig ist: Beruf und Familie sollten besser zusammenpassen. Krankenschwestern, Polizisten, Feuerwehrleute und alle anderen, die zu unregelmäßige Zeiten arbeiten, sollen sich darauf verlassen können:
Für ihre Kinder gibt es eine gute Betreuung.

Familie und Beruf besser vereinbar

Ein gutes Angebot für Kinderbetreuung ist wichtig. Dabei geht es auch – aber nicht nur – um mehr Plätze. Damit das machbar ist, wollen wir, dass der Bund deutlich stärker in die Finanzierung einsteigt.
Unser Ziel: Ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kita- und Schulkinder, bezahlbar, mit Öffnungszeiten, die zum Familienleben passen. Und: Qualität.

Gerechte Förderung für alle Kinder

Ob alleinerziehend, verheiratet oder nicht, ob Patchwork- oder Regenbogenfamilie: Familie hat heute viele verschiedene Formen. Einige sind finanziell aber deutlich schlechter gestellt als andere. Zum Beispiel zahlen viele Eltern mehr Steuern, wenn sie keinen Trauschein haben.
Darum wollen wir das sozialdemokratische Familiensplitting einführen. So werden alle Familien entlastet – egal, ob Mutter und Vater verheiratet sind oder nicht.

Mehr Zeit für die Familie

Die gemeinsame Zeit ist besonders kostbar. Darum haben wir nach dem Elterngeld nun auch das ElterngeldPlus eingerichtet. Das ist vor allem für berufstätige Mütter und Väter attraktiv, die Beruf und Zeit für die Familie gleichmäßig unter sich aufteilen wollen. Denn für sie gibt es Elterngeld bis zu 28 Monate.
Das Konzept entwickeln wir jetzt weiter – damit nicht nur die Eltern mit kleinen Kindern profitieren. Wir nennen das „Familienarbeitszeit“. Und das heißt: Wenn Mutter und Vater beide ihre Arbeitszeit reduzieren, um gemeinsam mehr für die Familie da zu sein, wird ein Teil des Lohnausfalls vom Staat ausgeglichen.
Und damit niemand Sorge haben muss, dass sie oder er später nicht wieder aufstocken kann, schaffen wir ein gesetzlich garantiertes Rückkehrrecht auf die alte Arbeitszeit.

Hilfe für die Pflege von Angehörigen

Familie ist oft auch die Sorge um pflegebedürftige Angehörige. Rund zwei Drittel werden zu Hause versorgt. Das erfordert viel Kraft und Zeit. Vor allem für Berufstätige ist das schwer. Darum haben wir dafür gesorgt, dass sich alle, die sich um Angehörige kümmern, bis zu sechs Monate aus dem Job aussteigen oder die wöchentliche Arbeitszeit reduzieren können – trotzdem finanziell abgesichert sind. Denn bei Bedarf gibt es dann einen zinslosen Kredit. Und für die ersten zehn Tage außerdem eine Lohnersatzleistung.

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